In Niederösterreich sind ca. 64.500 alkoholabhängig, 21.000 medikamentensüchtig und rund 3.000 bis 5.000 Personen sind von illegalen Drogen abhängig. Suchterkrankungen können, wenn sie nicht zeitgerecht erkannt werden und gehandelt wird, für das Unternehmen und die Betroffenen schwerwiegende Folgen haben; z.B. die Steigerung von Fehlzeiten und Arbeitsunfällen, die Verminderung von Qualität und Quantität der Arbeitsleistung, aber auch Auswirkungen auf das Betriebsklima und Imageverlust etc. Daraus ergibt sich auch in Niederösterreich jährlich ein wirtschaftlicher Schaden von vielen Millionen Euro. Suchtvorbeugung bedeutet hingegen: zeitgerechtes Agieren, nicht verspätetes Reagieren! Und es setzt auch auf betrieblicher Ebene bei fast jeder Altersstufe an. Es ist nie zu spät etwas zu tun – etwa bei MitarbeiterInnen, die erst mit fortgeschrittenem Alter eine Suchtproblematik aufweisen, aber auch nie zu früh – beispielsweise bei der Sensibilisierung von jungen MitarbeiterInnen und Lehrlingen.